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LWL-Mobilitätsfonds ermöglicht kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt mit dem LWL-Mobilitätsfonds Schulen, Kitas, Kindergärten und Offene Ganztagsschulen.

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt mit dem LWL-Mobilitätsfonds Schulen, Kitas, Kindergärten und Offene Ganztagsschulen dabei, kulturelle Angebote in Westfalen-Lippe einfacher wahrnehmen zu können. Ziel des Fonds ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kunst, Kultur und Erinnerungskultur unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten einer Einrichtung zu erleichtern. Auf dieses Angebot macht Arne Hermann Stopsack aufmerksam. Neben seiner Funktion als FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hemer ist er im Westfalenparlament des LWL Vorsitzender der Fraktion von FDP und Freien Wählern.

Über den Mobilitätsfonds werden Fahrtkosten zu zahlreichen LWL-Museen, Gedenkstätten und Erinnerungsorten in der Region übernommen. Auch Besuche bei Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und ausgewählten Partnermuseen können gefördert werden. Erstattet werden dabei entweder die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel oder – sofern eine Anreise mit Bus und Bahn nur eingeschränkt möglich ist – die Kosten für einen Reisebus. Grundlage hierfür sind die Förderrichtlinien des LWL-Mobilitätsfonds.

Der Fonds verfolgt dabei einen klaren kultur- und bildungspolitischen Ansatz: Gerade Museumsbesuche oder Exkursionen zu historischen Erinnerungsorten können für Kinder und Jugendliche ein wichtiger erster Berührungspunkt mit Kunst, Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung sein. Der LWL möchte mit dem Mobilitätsfonds sicherstellen, dass solche Erfahrungen nicht an den Fahrtkosten scheitern.

Das Verfahren ist bewusst praxisnah gestaltet: Einrichtungen vereinbaren zunächst einen Termin mit dem jeweiligen Museum oder Erinnerungsort und stellen anschließend einen Antrag über das digitale LWL-Serviceportal. Wichtig ist, dass die Förderung vor der Fahrt beantragt und bewilligt wird. Nach dem Besuch reichen die Einrichtungen die entsprechenden Belege ein und erhalten eine Erstattung.

Interessierte Schulen, Kindertagesstätten sowie Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen zum Mobilitätsfonds und zu den Fördermöglichkeiten an Arne Hermann Stopsack wenden, der dann die weiteren Kontakte herstellt.

Die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe weist nicht nur auf das Angebot hin, sondern begrüßt dieses Angebot ausdrücklich Zeichen: „Kulturelle Bildung und gesellschaftliche Teilhabe dürfen nicht vom Geldbeutel oder von hohen Fahrtkosten abhängen. Der LWL-Mobilitätsfonds ist ein konkretes Beispiel dafür, wie kommunale Bildungspolitik Schulen und Kindertagesstätten direkt vor Ort unterstützen kann und wie kulturelle Angebote insbesondere auch für Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum erreichbar bleiben.“

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 19.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. 
Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.