Veteranentag 2027 auch in Hemer offiziell begehen
Am 15.06.2026 beging Deutschland zum zweiten Mal den Nationalen Veteranentag. Der jährliche Gedenktag würdigt den Dienst und die Leistungen der aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hemer hat jetzt einen Antrag gestellt, dass 2027 der Veteranentag auch in Hemer offiziell begangen wird.
Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack: „Angesichts der Zeitenwende müssen wir die Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Öffentlichkeit erhöhen. Gerade Hemer ist eng mit der Bundeswehr verbunden. Deshalb sollte dies sich auch im offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt wiederfinden. Ich kann mir gut vorstellen, dass 2027 im Saueralandpark der Veteranentag begangen wird.“
Der Deutsche Bundestag hat am 25.04.2024 mit großer Mehrheit beschlossen, den 15. Juni zum jährlichen Nationalen Veteranentag zu erklären. Der Gedenktag steht im Zeichen von Anerkennung, Respekt und Wertschätzung gegenüber allen aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten. Er soll zugleich das Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft stärken.
Der 15. Juni ist kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein offizieller Gedenktag. Das Datum erinnert daran, dass am 15.06.2019 erstmals das Veteranenabzeichen der Bundeswehr verliehen wurde.
Der Veteranentag darf nicht allein eine zentrale Veranstaltung in Berlin bleiben. Er lebt davon, dass Begegnung, Anerkennung und Dialog auch vor Ort möglich werden. Auch Städte und Gemeinden sollen dafür Räume schaffen. Gerade die kommunale Ebene verbindet staatliche Institutionen, Vereine, Kirchen, Verbände und Bürgerschaft.
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hemer unterstützt den Veteranentag ausdrücklich und wirbt dafür, den Veteranentag auch hier vor Ort sichtbar mit Leben zu füllen. Gerade Hemer hat eine lange Tradition als Garnison und auch heute noch viele Verbindungen zur Bundeswehr sowie viele bauliche Zeugnisse mit militärischem Hintergrund. Die Bundeswehr und deren Angehörige haben Hemer bis in die 2000er Jahre entscheidend geprägt. Es ist unser Anliegen, das auch durch den Veteranentag im öffentlichen Gedächtnis zu verankern.
Für die Umsetzung vor Ort ist keine Großveranstaltung erforderlich. Schon niedrigschwellige Angebote können sichtbar machen, dass Veteraninnen und Veteranen Teil der örtlichen Gemeinschaft sind. Denkbar sind etwa eine Gedenkminute, die Beflaggung öffentlicher Gebäude, ein Gottesdienst, eine öffentliche Verleihung des Veteranenabzeichens, ein Informationsstand oder ein Gesprächsforum mit Veteraninnen und Veteranen. Auch Gelbe Schleifen an Rathäusern oder Ortsschildern, Lesungen, Märsche, Sportveranstaltungen und Beiträge in den sozialen Medien können Anerkennung sichtbar machen und den Austausch fördern.
Hier können Sie den Antrag lesen.